house overgrown with Wisteria in Stuttgart radiating sadness and creativity

Sadness and Creativity

“I think often sadness is a great place to get songs from.”

Singer Sarah McLachlan

Did you know that sadness and creativity can be interlinked? Here are some interesting facts about sadness and “negative” feelings – and how they are linked to time, boldness, and creativity.

1. Sadness leads to more creativity

Scientific studies show that extraordinary creativity and a tendency to feel melancholic are interlinked: “The dark side of creativity: Biological vulnerability and negative emotions lead to greater artistic creativity” is the title of a study by scientists Modupe Akinola and Wendy Berry Mendes.

2. Negative Feelings are an opportunity to become fearless

If we learn to not mind negative emotions, we literally can become fearless. Because, if you think about it: We`re not so much afraid of failure, loss, rejection, … But what we are actually afraid of is how these make us FEEL. So, if we are not afraid of feeling the negative emotions that come up when we failed, lost someone, or got rejected, then there`s nothing left to fear. This is especially useful to know and apply for self-employed creatives. Because we just can`t get to success without boldly risking failure and rejection again and again.

3. Life is 50:50

“There is a time for everything… a time to weep and a time to laugh, a time to mourn and a time to dance…” (Ecclesiastes 3) Life consists of a balance of positive and negative feelings, that`s normal and it`s a fact for both rich and poor, for both old and young (even though social media makes us believe that there are people who are happy almost all of the time).

Allow the experience

So, negative feelings aren`t so very negative after all – if we don`t act on them, but just allow ourselves to truly feel them. I admit it can be really hard. Life Coach Brooke Castillo explains how to do it in her “The Life Coach School Podcast” Episode 433:

“The more we understand emotional pain the more authority we have over it and the less fear we have. (…) By not experiencing the pain, by not processing it, by not being willing to go through it, we will perpetuate the idea that pain is scary and that we should not experience it, that we should stay away from it. (…) Releasing the fear of emotional pain only takes the willingness to sit down, to breathe in, to welcome that pain in, to describe it.”

Feel everything

Instead of running from negative emotions by frantically trying to make ourselves feel happy, it might be a good idea to just allow ourselves to feel unhappy at times and not take it so seriously. After all, it’s just a feeling. It will pass – and it can leave us a stronger character, more creative, and more adventurous.

About the author:

I’m a freelance Editorial and Business Photographer based in East London (UK) and in Metzingen (Germany). If you are interested in working with me, I would be happy to hear from you. 

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Traurigsein und Kreativität

“Ich denke oft, Traurigkeit ist ein guter Ort, um Songs zu finden.“

Sängerin Sarah McLachlan

Wusstest du, dass Traurigkeit und Kreativität zusammenhängen können? Hier sind ein paar interessante Fakten zum Thema Traurigkeit und „negative“ Gefühle – und was sie mit Zeit, Mut und Kreativität zu tun haben.

1. Traurigsein führt zu mehr Kreativität

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass besondere Kreativität und eine Tendenz zur Melancholie zusammenhängen: „Die dunkle Seite der Kreativität: Sensibilität und negative Emotionen führen zu mehr künstlerischer Kreativität“ ist der Titel einer Studie der Wissenschaftler Modupe Akinola und Wendy Berry Mendes.

2. Negative Emotionen eröffnen die Möglichkeit Angst loszuwerden

Wenn wir lernen, mit negativen Emotionen ok zu sein, dann werden wir praktisch furchtlos. Denn, wenn man mal darüber nachdenkt: Wir fürchten uns nicht so sehr vor Scheitern, Verlust, Ablehnung, … Sondern wovor wir eigentlich Angst haben, ist das GEFÜHL, das wir dann haben. Das heißt, wenn wir keine Angst davor haben, die negativen Gefühle zu fühlen, die nun mal aufkommen, wenn wir gescheitert sind, jemanden verloren haben, oder abgelehnt wurden, dann ist da nichts mehr vor dem wir uns fürchten müssten. Das ist vor allem für selbständige Kreative gut zu wissen. Denn wir können nicht zu Erfolg kommen, ohne immer wieder mutig Misserfolg und Ablehnung zu riskieren.

3. Das Leben ist 50:50

“Für alles gibt es eine Zeit… eine Zeit um zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit zum Trauern und eine Zeit zum Tanzen…“ (Prediger 3). Zum Leben gehören positive und negative Gefühle gleichermaßen, das ist ganz normal und geht jedem so, egal ob reich oder arm, ob alt oder jung (auch wenn uns Social Media glauben lässt, dass es Leute gibt, die fast immer fröhlich sind).

Erlaub dir das Erleben

Negative Emotionen sind also nicht unbedingt ganz so negativ – wenn wir nicht auf sie reagieren, sondern uns stattdessen erlauben, sie wirklich zu fühlen. Zugegeben, das ist nicht einfach.  Life Coach Brooke Castillo erklärt wie – in ihrem “The Life Coach School Podcast” (Folge 433):

“Je besser wir emotionalen Schmerz verstehen, desto mehr Autorität haben wir über ihn und desto weniger Angst haben wir. (…) Wenn wir emotionalen Schmerz nicht erleben, nicht verarbeiten und nicht durch ihn hindurch gehen, verstärken wir die Vorstellung, dass dieser Schmerz etwas Schlimmes ist und dass wir ihn nicht erleben sollten, dass wir ihn vermeiden sollten. (…) Um die Angst vor emotionalem Schmerz zu verlieren, müssen wir bereit sein, uns hinzusetzen, einzuatmen, den Schmerz willkommen zu heißen und ihn zu beschreiben.“

Fühle alles

Statt negative Emotionen zu vermeiden, indem wir mit allen Mitteln versuchen uns unbedingt glücklich zu fühlen, könnte es eine gute Idee sein, uns einfach zu erlauben mal unglücklich zu sein und das nicht so schwer zu nehmen. Schließlich ist es einfach nur ein Gefühl. Es wird vorbeigehen – und es kann uns zu einem stärkeren Charakter, kreativer und abenteuerlustiger machen.

Über die Autorin:

Ich bin freie Editorial und Business Fotografin in London (UK) und Metzingen (GER). Wenn du gerne mit mir zusammenarbeiten möchtest, würde ich mich freuen von dir zu hören.

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