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Effect of what we do

“There`s no story in safe.”

today in the sermon at St Lukes E16 church 

Someone, let`s name him Simon, was about to die (he was shot in a fight at war I think) and the person with him, let`s call him Dave, asked if he could do anything for him. Simon said: “There`s nothing you can do, I`m dying.” Dave asked: “Maybe I can pass a message to someone?” Simon: “Oh yes, please! Go visit that man – hold on here`s where he lives (passes him a note) and tell him that what he told me when I was a kid is helping me cope with dying right now.” So Dave went to the address to pass on the message to that man. Turns out the man was a former Sunday School teacher who had given up on teaching as it didn`t seem to have much effect.

I heard this story at church today (or let`s say a similar one – I have done some freestyling telling it).

How often do we think: What`s the point? What am I supposed to do anyway? 

Effect of art

And then I think there must be a reason why I crave to do what I do. Why I want to make stuff. Like a photograph or a drawing. Art and creativity do affect people and speak to people. God hasn`t put this in some people without reason. I might not see the effect straight away and maybe even never. However, I know from my own experience that I often feel encouraged when I see art or photos of others, especially those that remind me that there is beauty in the ordinary. And those photos that tell stories.


“There`s no story in safe” is a quote from church today. It was used in a slightly different context (that we should be brave and follow the promptings of the Holy Spirit even if it makes us feel uncomfortable). And it fits here, too: Access to places and stories enables extraordinary photography and photography enables access to extraordinary places and stories. Both require the courage to ask and possibly feel uncomfortable for a few moments. 

Here are some photos from this week, well mostly the English part of the week (flew to Germany on Wednesday and will stay all May).


Jemand, nennen wir ihn Simon, lag im Sterben (ich glaube, er wurde in einem Kampf im Krieg erschossen), und die Person, die bei ihm war, nennen wir sie Dave, fragte, ob er etwas für ihn tun könne. Simon sagte: “Du kannst nichts mehr tun, ich sterbe.” Dave fragte: “Vielleicht kann ich jemandem eine Nachricht übermitteln?” Simon: “Oh ja, bitte! Geh zu diesem Mann – warte mal, hier wohnt er (reicht ihm einen Zettel) und sag ihm, dass das, was er mir als Kind gesagt hat, mir jetzt hilft, mit dem Sterben fertig zu werden.” Also ging Dave zu der Adresse, um dem Mann die Nachricht zu überbringen. Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem Mann um einen ehemaligen Kinderkirchenleiter handelte, der die Kinderkirche aufgegeben hatte, da es ihm wirkungslos schien.

Diese Geschichte habe ich heute in der Kirche gehört (oder sagen wir, eine ähnliche Geschichte – ich habe sie hier ziemlich ungenau nacherzählt).

Wie oft denken wir: Was soll das bringen? Was soll ich überhaupt auf dieser Welt tun?


Und dann denke ich, es hat mit Sicherheit einen Grund, warum ich das tun will, was ich tue. Warum ich etwas machen will, zum Beispiel ein Foto oder eine Zeichnung. Kunst und Kreativität hat eine Wirkung auf Menschen, wie was Gesprochenes. Menschen haben das nicht ohne Grund von Gott bekommen. Vielleicht sehe ich die Wirkung nicht sofort und vielleicht sogar nie. Aus eigener Erfahrung weiß ich aber, dass ich mich oft motiviert fühle, wenn ich Kunst oder Fotos von anderen sehe, vor allem solche, die mich daran erinnern, dass auch das Gewöhnliche schön ist. Und die Fotos, die Geschichten haben.


“Es gibt keine Geschichte in Sicherheit” ist ein Zitat aus der heutigen Kirche. Es wurde in einem etwas anderen Zusammenhang verwendet (dass wir mutig sein und dem folgen sollen, worauf der Heilige Geist uns hinweist, auch wenn wir uns dabei unwohl fühlen). Irgendwie passt es auch hier: Der Zugang zu Orten und Geschichten ermöglicht außergewöhnliche Fotografie und die Fotografie ermöglicht den Zugang zu außergewöhnlichen Orten und Geschichten. Beides erfordert den Mut, zu fragen und, dass man sich möglicherweise für ein paar Momente unwohl fühlt.

Read more: London on Film

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